Veränderungen und ein seit Jahren schwieriges gesamtwirtschaftliches Umfeld erfordern eine besondere Aufmerksamkeit im Hinblick auf Fehlentwicklungen im Betrieb. Der kontinuierlichen Analyse der Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen und betriebs-wirtschaftlichen Auswertungen kommt vor diesem Hintergrund eine wichtige, strategische Bedeutung zu. Ziel der Betriebsanalyse ist:
Eine regelmäßige Überprüfung der Konzeption und des Angebotes ist unerlässlich. Häufig ist diese Untersuchung zwingende Folge einer vorab durchgeführten Betriebsanalyse. Folgende Inhalte sind denkbar:
In einer schwierigen betriebswirtschaftlichen Situation ist häufig das Instrumentarium der Betriebsanalyse und der Konzeptions- und Angebotsberatung nicht mehr ausreichend, um die Existenz des Betriebes zu sichern. In dieser Situation ist gemeinsam mit dem Unternehmer ein tragfähiges Sanierungskonzept zur Liquiditätssicherung zu erarbeiten. In Abstimmung mit der Hausbank werden die beschlossenen Maßnahmen umgesetzt und die Existenz des Betriebes gesichert.
Management auf Zeit ist in verschiedenen Situationen eine hilfreiche und betriebswirtschaftlich sinnvolle Maßnahme um Schaden vom Betrieb abzuhalten. Dies gilt insbesondere bei einem Betreiberausfall oder –wechsel, aber auch bei einer Insolvenz in Form einer Zwangsverwaltung. Möglich ist auch eine Unterstützung des Managements in der Anlaufphase eines neuen Betriebes im operativen Geschäft. Diese geschäftsführenden Aufgaben gehen über die reinen Beratungs- und Coachingleistungen hinaus.
Banken sind gehalten, ihre einzelnen Kreditengagements zu bewerten. Die Art und Weise dieser Bewertung ist bei den Banken nicht einheitlich und noch nicht abschließend definiert. Bisher mussten die Banken für jeden ausgereichten Kredit einheitlich 8 %25 Eigenkapital ausweisen. Die seit 2004 verabschiedete Rahmenvereinbarung des Baseler Ausschusses für Bankenaufsicht wird für die Banken ab 2006 mit einer Übergangsfrist von einem Jahr bewirken, dass für risikobehaftete Kredite an Betriebe seitens der Banken mehr Eigenkapital (1,6 %25 bis 12 %25!) vorgehalten werden muss als für risikogeringere Kredite. Für den Mittelstand gibt es allerdings Erleichterungen. Zunächst können Kredite mit einem Volumen bis maximal 1 Mio. Euro wie Kredite an Privatkunden behandelt werden. Dies bedeutet, dass Kredite an kleine Firmenkunden sowie Gewerbetreibende und Freiberufler ohne Einzelrating zusammengefasst werden. Es wird seitens der Banken pauschal eine Eigenmittelhinterlegung von 6 %25 angenommen. Bei Unternehmen mit einer Kredithöhe von über 1 Mio. Euro und einem Umsatz von maximal 50 Mio. Euro besteht die Möglichkeit eines Abschlags der Risikogewichtung um bis zu 20 %25. Dies liegt allerdings im Ermessen der jeweiligen Bank. Für unsere aus Sicht der Banken ohnehin sehr risikobehafteten Branchen sind Auswirkungen unausweichlich, da jede Bank versuchen wird, ihr Portfolio zu optimieren. Im negativen Einzelfall könnten sich die Kreditvergabebedingungen und Zinskonditionen verschlechtern. Eine Neukreditierung bzw. Umschuldung einer bestehenden Finanzierung kann erschwert oder gar unmöglich werden. Existenzgründer mit geringer Eigenkapitalausstattung dürften es künftig noch schwerer als ohnehin schon haben eine Existenzgründung aufzubauen. Selbstverständlich sind auch positive Auswirkungen denkbar. Insbesondere durch die Berücksichtigung von „weichen Faktoren“ im Rating. Gut geführte Betriebe mit einer transparenten Organisationsstruktur sowie qualitativ guten und zukunftsweisenden Konzepten haben bei einer Kreditvergabe eine bessere Verhandlungsposition. Ob wie bisher vergangenheitsorientierte „harte“ Faktoren (Bilanzen etc.) oder künftig zunehmend auch zukunftsweisende „weiche“ Faktoren zur Disposition stehen, alles ist abhängig von der Bewertung des Risikos eines Kreditausfalls seitens der Banken durch ein internes Rating. Der Unternehmer muss erkennen, dass der Betrieb neben den bekannten Märkten wie Absatz-, Beschaffungs- und Personalmarkt künftig in einen Wettbewerb um die begrenzten Mittel auf dem Kapitalmarkt eintreten muss. Die Banken werden in jedem Falle ein bankeninternes Rating für den Betrieb durchführen. Deshalb ist es unausweichlich, den Betrieb für das Rating der Banken zu optimieren. Dafür ist es sinnvoll eine eigene individuelle Rating-Strategie zu entwickeln. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang mithilfe qualifizierter Berater ein externes Rating zu erstellen, um die Verhandlungsposition bei den Banken zu verbessern. Fachlich qualifiziert sind ausgebildete Rating-Advisor. Die Aufgabe des Rating-Advisors besteht darin, die wesentlichen Rating-Kriterien eines Betriebes zu definieren und die Optimierung dieser Kriterien zu begleiten. Für die Banken sind folgende Aspekte maßgeblich für das Rating:
Sie haben eine Vision für ein neues Projekt? Jetzt kommt es auf eine effiziente Strategie an. Ich biete Ihnen eine Hilfestellung im Sinne eines Coachings oder einer Beratung zur optimalen Vorgehensweise, zügigen Entscheidungsfindung und professionellen Planung. Wichtige Inhalte sind:
Ein professionelles Pre-Opening-Management ist eine wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Anlaufphase des Betriebes. Je nach Größe des Projektes ist ein Pre-Opening-Management spätestens 1 Jahr vor der geplanten Eröffnung zu installieren. Der externe Berater und Coach entwickelt die dafür notwendigen Strukturen in Abstimmung mit dem Unternehmer. Der Berater/Coach gründet und führt ein Pre-Opening-Team durch den Entwicklungs- und Entscheidungsprozess. Die Aufgaben werden teilweise mit Partnern durchgeführt. Unverzichtbare Themen und Aufgaben sind:
Auf Basis der Investitionsplanung und deren Budgets wird eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsvorausschaurechnung in der Regel für drei Jahre erstellt. Diese Berechnungen sind:
Projekte öffentlicher Träger aber auch von Privatinvestoren können aus verschiedenen europäischen, nationalen und regionalen Förderprogrammen unterstützt werden. Dafür ist es üblich eine Machbarkeitsstudie zu erstellen, aus der die öffentlichen Geldgeber die Marktpositionierung sowie die nachhaltige Wirtschaftlichkeit erkennen können. In den vergangenen Jahren habe ich eine Vielzahl von entsprechenden Machbarkeitsstudien für Gemeinden und private Investoren erstellt.